Prävention sexuellen Missbrauchs muss Schule machen

Unser Ziel ist die Umsetzung schulischer Prävention sexuellen Missbrauchs und sexueller Gewalt. Deutschlandweit. Gesetzlich geregelt. Verbindlich   für jede Schule. Politisch verantwortet, gewollt und getragen.

Wir wollen erreichen, dass schulische Prävention gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen deutschlandweit verbindlich für jede Schule wird. Damit jedes Kind und jeder Jugendliche in Deutschland die Chance erhält, besser vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt geschützt zu werden und bei bestehenden Missbrauch, für alle betroffenen Kinder und Jugendlichen Hilfe und Unterstützung angeboten und angenommen werden kann.

Aufgabe

Zur Umsetzung schulischer Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt, verpflichtend für alle Schulen in Deutschland, bedarf es darauf ausgerichteter politischer Interessen. Auch wenn seitens der politischen Akteure vielfach bekundet wurde und wird, dass alles getan werden muss, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt zu erhöhen, steht das Thema nicht wirklich auf der politischen Agenda. Da sich Politik jeweils aus einem großen Mengengelage politischer Probleme und Aufgaben am ehesten mit denen befasst, die relevant zum Machterhalt und zum Machtausbau sind, werden von den politischen Eliten Aufgaben gewählt, die dem entsprechen oder aufgrund äußeren Drucks eine Bearbeitung notwendig machen. Letzteres herzustellen, damit politisch mehr für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch geschieht, damit ein Aufwachsen ohne sexuellen Missbrauch und das frühzeitigere Aufdecken und Beenden bestehenden Missbrauchs möglich wird, ist unsere Aufgabe.

Zielstellung

Wir können und wir müssen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass für alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland gleichermaßen gewährleistet wird, dass 

  • die Umsetzung von Präventionsunterricht und eines schulischen Schutzkonzeptes gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt in jeder Schule Alltag wird,
  • dies gesetzlich, bundesweit und bundeseinheitlich zur Vorgabe wird und
  • die Politik genau diese Punkte umsetzt.

Politik muss ihre Verantwortung übernehmen

Die Umsetzung der Verpflichtung zur schulischen Präventionsarbeit gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen bedeutet, dass die Politik in diese Verantwortung und Notwendigkeit zur Durchführung bewegt werden muss.

Wir müssen uns organisieren

Dazu müssen wir die gemeinsamen Interessen derer, die sich gegen sexuellen Missbrauch einsetzen und engagieren, bündeln und organisieren, um den dafür notwendigen Handlungsdruck gegenüber den politisch verantwortlichen Akteuren aufzubauen. Relevante Bereiche zur Vernetzung, Kooperation, Zusammenarbeit und Unterstützung sind die betroffenen Erwachsenen, deren Angehörige, bestehende Vereine und Organisationen, die sich gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Gewalt einsetzen, die Professionen, Wissenschaft und Forschung, die Öffentlichkeit, die Medien sowie die Politik selbst.

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